Dienstag 10. November 2015

Presseinformation der Energieagentur Landkreis Lörrach zum Thema Energieaudit-Pflicht

Für alle großen Unternehmen:
Endspurt für Energieaudit-Pflicht zum 5. Dezember
Bestehendes Energie- oder Umweltmanagementsystem ist Ersatzoption

Alle Firmen, die nicht zu den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) rechnen, müssen nach EU-Recht zum 5. Dezember 2015 ein Energieaudit nach DIN EN 16247 durchführen. Daran erinnert die unabhängige Energieagentur Landkreis Lörrach GmbH. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hält eine Liste von Energieauditoren, die die Qualitätsanforderungen erfüllen, bereit. Ersatzweise zählt ein Managementsystem nach DIN ISO 50001 oder EMAS.

Die Europäische Union will bis zum Jahr 2020 die Energieeffizienz um 20 Prozent erhöhen. Weitere Verbesserungen sollen folgen. Ein Schritt in diese Richtung ist die Energieeffizienz-Richtlinie 2012/27/EU. „Sie besagt, dass alle Mitgliedsstaaten sicherstellen müssen, dass ihre Nicht-KMU-Betriebe bis zum 5. Dezember dieses Jahres ein Energieaudit nach DIN EN 16247 durchführen. Und das gilt auch für Unternehmen, an denen die öffentliche Hand mit mehr als 25 Prozent beteiligt ist. Eine Wiederholung des Prozesses steht dann alle vier Jahre an.

Das BAFA wird stichprobenartig prüfen, ob die Audits entsprechend dem Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) durchgeführt wurden. Bei der Suche nach qualifizierten Fachleuten, die die BAFA-Anforderungen erfüllen und das Audit durchführen können, hilft die Ministeriums-Homepage mit einer Liste. Dort hält das BAFA zur Unterstützung der Unternehmen außerdem ein ausführliches Merkblatt bereit.

Betriebe sind von der Verordnung freigestellt, wenn Sie vorgesorgt haben: „Wer mit einem Energiemanagementsystem nach der DIN ISO 50001 zertifiziert ist oder bis 5. Dezember bestimmte Teilschritte dazu eingeleitet hat, kann sich vorläufig zurücklehnen. Für Firmen, die sich in diesem Zertifizierungsprozess befinden, gilt eine Übergangsregelung von einem Jahr. Auch Unternehmen, die ein EMAS-Zertifikat (Eco Management and Audit Scheme) oder ein validiertes Umweltmanagementsystem besitzen, das der Verordnung 1221/2009 der Europäischen Gemeinschaft entspricht, haben die EU-Auditpflicht erfüllt.

Wer wissen will, ob die Verordnung für ihn zutrifft, kann sich im ersten Schritt an die unabhängige Energieagentur Landkreis Lörrach GmbH wenden. Eine rechtssichere Auskunft erteilt das BAFA. Die Energieagentur berät zudem neutral zu allen Themen rund um die energetische Sanierung von Wohn- und Nichtwohngebäuden.

Kontaktdaten:
Energieagentur Landkreis Lörrach GmbH
Marktplatz 7
79539 Lörrach
Tel.: 07621 161617-0
Fax: 07621 161617-9
E-Mail: info@energieagentur-loerrach-landkreis.de

Weiterführende Links
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Merkblatt für Energieaudits
Energieauditorenliste

Donnerstag 01. Oktober 2015

Presseartikel der Badischen Zeitung vom 01. Oktober 2015 Schopfheim - Wie das "Stadtklima" besser wird

Mit einem Info-Abend ist die Bürgerbeteiligung am Klimaschutzkonzept der Stadt gestartet / Als nächstes folgen zwei Workshops.

SCHOPFHEIM. In ihrem Bemühen um eine nachhaltige und zukunftsorientierte Stadtentwicklung hat die Stadt Schopfheim die Arbeit an einem Klimaschutzkonzept gestartet. “An der Mitarbeit an diesem Konzept sind alle interessierten Bürger eingeladen”, erklärte Bürgermeister Christof Nitz bei der Bürger-Information, die am Dienstag im Rathaussaal stattfand.

Den Originalpressetext finden Sie hier.

Mittwoch 30. September 2015

Presseartikel des Markgräfler Tagblatts vom 30. September 2015 Schopfheim - Die Stadt hat Großes vor

Schopfheim (hf). In ihrem Bemühen um eine nachhaltige und zukunftsorientierte Stadtentwicklung hat die Stadt Schopfheim die Arbeit an einem Klimaschutzkonzept gestartet. „Zur Mitarbeit an diesem Konzept sind alle interessierten Bürger eingeladen“, erklärte Bürgermeister Nitz bei der Bürgerinformation, die am Dienstag im Rathaussaal stattfand.

Den Originalpressetext finden Sie hier.

Montag 28. September 2015

Presseinformation der Energieagentur zum Thema "Dämmung der obersten Geschossdecke"

Gesetzespflicht zum Jahresende:
Oberste Geschossdecke muss ausreichend gedämmt sein
Dachdämmung als Alternative möglich / Eine Erfüllungsoption fürs EWärmeG

Besitzer von Wohn- und von Nichtwohngebäuden müssen bis einschließlich 31. Dezember 2015 die oberste Geschossdecke ihres Gebäudes dämmen, daran erinnert die unabhängige Energieagentur Landkreis Lörrach GmbH. Die Energieeinsparverordnung (EnEV) schreibt dies vor. Wer gleichzeitig die alte Heizung auswechselt, erfüllt mit der Dämmung auch das baden-württembergische EWärmeG.

Rund drei Monate Zeit bleiben Haus- und Gebäudebesitzern noch: Bis zum 31. Dezember müssen Decken über beheizten Räumen ausreichend gedämmt sein. Dies schreibt die Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) vor, die sowohl für Wohn- als auch für Nichtwohngebäude gilt. Eine Alternative ist, das über dem Raum liegende Dach zu dämmen. Denn nicht nur durch ungedämmte Zimmerdecken, sondern auch über zu „dünne“ Dächer entweicht Wärme ungenutzt nach außen. Ziel der EnEV ist es, den Energieverlust einzudämmen, fossile Ressourcen zu schonen und damit die Energiewende voranzutreiben.

Für Wohnhäuser gilt die Bestimmung, wenn diese mehr als vier Monate im Jahr auf 19 Grad Celsius und mehr beheizt werden. Nicht betroffen von der Regelung sind Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern, die am 1. Februar 2002 oder früher selbst in der Immobilie gewohnt haben. Wer ein altes Haus kauft, hat zwei Jahre Zeit, um die Dämmung nachzurüsten. Bei Nichtwohngebäuden gibt es keine Ausnahmen.

Wer vor dem Winter noch seinen alten Heizkessel austauscht, hat doppelten Nutzen. Denn das baden-württembergische EWärmeG (Erneuerbare-Wärme-Gesetz) schreibt seit Juli 2015 vor, dass nach einer Erneuerung der Heizungsanlage 15 Prozent der Energie aus erneuerbaren Quellen stammen müssen. Als eine Erfüllungsoption für diese Anforderung gilt unter anderem die Dämmung des Daches oder der obersten Geschossdecke.

Eine neutrale und kostenlose Erstberatung zum Thema energetische Sanierung erhalten Privatleute, Kommunen, Unternehmen und Vereine bei der unabhängigen Energieagentur Landkreis Lörrach GmbH. Dazu gehören auch Fördermöglichkeiten und Gesetzesvorschriften.

Kontaktdaten:
Energieagentur Landkreis Lörrach GmbH
Marktplatz 7
79539 Lörrach
Tel.: 07621 161617-0
Fax: 07621 161617-9
E-Mail: info@energieagentur-loerrach-landkreis.de

Weiterführende Links
• Aktuelle Informationen zur Energieeinsparverordnung (EnEV):
www.enev-online.de
• Welche Bußgelder drohen bei Nichteinhalten der EnEV-Vorschriften?
• Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg:
Informationen und Publikationen zum Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG)

Zum Bild oben:
Wärmeverlust ade: Bis zum 31. Dezember 2015 muss die oberste Geschossdecke gedämmt sein.

Donnerstag 17. September 2015

Presseartikel des Markgräfler Tagblatts vom 17.09.15 Schopfheim In 80 Schritten zum eea-Siegel

Schopfheim. In 80 Schritten nicht um die Welt – aber zum Energie-Zertifikat. So zumindest sieht der Marschplan der Stadt für das erste Etappenziel des eea-Prozesses aus.

Den Originalpressetext finden Sie hier
http://www.verlagshaus-jaumann.de/inhalt.schopfheim-in-80-schritten-zum-eea-siegel.7d81fa74-62c7-4c96-9750-72490372ea66.html

Donnerstag 17. September 2015

Presseartikel der Badischen Zeitung vom 17.09.15 Schopfheim - Mit diesem Programm werden Sie die Zertifizierung schaffen

SCHOPFHEIM (hö). Wer “ausgezeichnet” sein will, muss sich anstrengen – das gilt auch für das Schopfheimer Bemühen, ans Umweltzertifikat European Energy Award (EEA) zu gelangen. Bisher war dieses Bemühen theorielastig mit Ist-Analysen und Workshops. Jetzt aber werden die Ärmel auch praktisch hochgekrempelt. Der Gemeinderat gab am Montag seine Zustimmung zum “Energetischen Arbeitspapier” für dieses und nächstes Jahr. 80 Einzelvorhaben sind darin aufgelistet.

Den Originalpressetext finden Sie hier
http://www.badische-zeitung.de/schopfheim/mit-diesem-programm-werden-sie-die-zertifizierung-schaffen—111558033.html

Mittwoch 26. August 2015

Presseinformation der Energieagentur zum Thema EU-Energielabel

Zum 26. September für Neugeräte Pflicht:
EU-Energielabel bewertet jetzt Heizungen
Auch reine Warmwasserbereiter werden klassifiziert / Beratung vor Austausch empfehlenswert

Zum nebenstehenden Bild: Wie energieeffizient eine neue Heizungsanlage ist, lässt sich künftig vom EU-Energiesparlabel ablesen.

36 Prozent aller deutschen Heizungsanlagen sind älter als 20 Jahre und damit überreif für einen Austausch. Egal, ob der Kessel streikt oder Energiespargründe der Auslöser sind: Beim Neukauf sind Anlagen mit geringem Energieverbrauch die Favoriten. Besonders energieeffiziente Modelle können Hausbesitzer künftig auch mit Hilfe des EU-Energiesparlabels finden. Hier erfahren Sie, was sie bei der Suche beachten sollten.

Das bislang schon von Kühlschränken oder Fernsehern bekannte Etikett zeichnet ab 26. September auch Heizungsanlagen, Warmwasserboiler und kombinierte Geräte aus. Eine grobe Übersicht gibt die Farbskala von grün (sehr energieeffizient) bis rot (wenig energieeffizient). Nach Buchstaben eingeteilt entspricht G dem roten Bereich. Die höchste Effizienzklasse variiert je nach Produktgruppe zwischen A und A+++. Während bei reinen Warmwasserbereitern die Skala von G (wenig effizient) bis A (sehr effizient) reicht, können Heizungsanlagen auch die Klasse A++ erreichen. Die energieeffizientesten Verbundanlagen erhalten die Auszeichnung A+++.

Ziel der künftigen Klassifizierung ist, wenig effiziente Heizungsmodelle wie Niedertemperaturkessel vom Markt zu verdrängen und so die immer noch viel zu hohe CO2-Produktion zu senken deutlich. Denn 40 Prozent des Endenergieverbrauchs oder ein Drittel der CO2-Emissionen in Deutschland gehen aufs Konto der Wärmeerzeugung. Deutsche Heizungsanlagen sind laut einer Studie des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. im Schnitt 17,6 Jahre alt. Ein Drittel zählt mit mehr als 20 Lebensjahren zu den technischen Oldtimern.

Das Energieeffizienzlabel erfasst alle neuen Wärmepumpen, mit Gas oder Öl betriebene Brennwertkessel, Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und Warmwassergeräte. Nicht bewertet werden vorläufig Feststoff-Heizsysteme wie Pelletheizungen und solarbetriebene Heizungsanlagen. Die Klassen A+ und A++ sind ausschließlich Wärmepumpen und KWK-Anlagen vorbehalten, auch modernste Gas- oder Ölbrennwertkessel können maximal die Stufe A erreichen. Neben der Skala der Effizienzklassen enthält das Etikett eine Reihe weiterer Informationen für den Endkunden. Vermerkt sind Name, Modellkennung und Funktion des Produkts, der Geräuschpegel, die Wärmenennleistung sowie bei Verbundanlagen die etwaigen Zusatzoptionen.

Die Sache ist also nicht ganz so einfach, wie sich zunächst vermuten lässt. Hinzu kommt, dass man sich innerhalb einer Anlagenart zwar durchaus an den laut EU-Label besten Werten orientieren kann. Ein Vergleich verschiedener Heizsysteme anhand des Energielabels ist jedoch mit Vorsicht zu genießen: Die höchste Energieeffizienzklasse bedeutet nicht automatisch, dass die Anlage oder das Gerät für den vorliegenden Einsatzfall am besten geeignet ist. Auch über die Betriebskosten sagt die Einstufung nichts aus. Vor einem Heizungstausch ist daher eine fundierte, neutrale Fachberatung unbedingt empfehlenswert.

Wichtig ist, dass alle genannten Heizsysteme ab dem 26. September mit dem Energieeffizienzlabel ausgezeichnet sein müssen. Für die Effizienz gelten dann Mindestanforderungen. So müssen fossile Heizkessel und KWK-Anlagen mit einer Leistung bis 70 Kilowatt eine Mindesteffizienz von 86 Prozent besitzen. Für Elektro-Heizkessel liegt der Wert bei 30 Prozent.

Bei der unabhängigen Energieagentur Landkreis Lörrach GmbH erhalten Privatleute, Kommunen, Vereine und Unternehmen detaillierte Auskunft zu allen Themen rund um die energetische Gebäudesanierung. Die Erstberatung ist kostenlos.
Kontaktdaten:
Energieagentur Landkreis Lörrach GmbH
Marktplatz 7
79539 Lörrach
Tel.: 07621 161617-0
Fax: 07621 161617-9
E-Mail: info@energieagentur-loerrach-landkreis.de

Weiterführende Links

Studie des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) zum Heizungsmarkt
Umweltbundesamt: Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Energieverbrauchskennzeichnung der EU
Bundesverband Wärmepumpe e. V.: Das Wichtigste zur Energiekennzeichnung

Hier finden Sie eine Abbildung eines EU-Label Beispiels für ein EU-Energielabel für einen Warmwasserbereiter. Über die Bedeutung der Symbole und Werte klären Fachleute auf. (© Europäische Kommission)

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