Montag 04. Mai 2015

Presseinformation der Energieagentur zum Thema: Energiedaten sind in Immobilienanzeigen Pflicht

Bußgelder drohen: Energiedaten sind in Immobilienanzeigen Pflicht
Schonfrist endete am 1. Mai
Eigentümer, Vermieter und Makler müssen Daten aus Energieausweis nennen

Bereits seit Mai 2014 müssen die Energiedaten des Hauses oder der Wohnung in Immobilienanzeigen erscheinen. Das schreibt die EnEV 2014 vor. Am 1. Mai dieses Jahres endete die Eingewöhnungsphase. Inserenten, die die Vorgabe nicht beachteten, müssten nun mit einem Bußgeld rechnen.

Wer sich auf Haus- oder Wohnungssuche befindet, will vor dem Kauf die Höhe der Heizkosten abschätzen können. Auskunft darüber gibt der Energieausweis, der für jede Immobilie, die veräußert oder vermietet wird, vorliegen muss. Bereits seit Mai letzten Jahres ist es laut Energieeinsparverordnung EnEV 2014 Pflicht, dass die im Dokument vermerkten Kenndaten des Gebäudes in jeder kommerziellen Immobilienanzeige erscheinen. Eigentümer, Makler oder Verwalter, die die geforderten Angaben unvollständig oder gar nicht machen, riskieren seit 1. Mai 2015 nun ein Bußgeld von bis zu 15.000 Euro.

Der Energieausweis ist obligatorisch für alle Wohnungen oder Häuser, die vermietet oder verkauft werden. Auch für Neubauten und sanierte Gebäude ist er vorgeschrieben. Die im Ausweis vermerkten Angaben müssen in Zeitungs- und Online-Inseraten erscheinen. Es sind: das Baujahr, die Art des Energieausweises (basierend auf dem tatsächlichen Heizenergieverbrauch oder auf dem errechneten Heizenergiebedarf), der Energieträger, der Endenergiebedarf und – seit Mai 2014 – auch die Energieeffizienzklasse.

Käufer und Mieter profitieren von diesen Informationen. Sie können damit den energetischen Zustand eines Gebäudes besser einschätzen und erleben bei den Nebenkosten in der Regel keine bösen Überraschungen mehr. Eine solche Transparenz kommt letztlich auch dem Gebäudeeigentümer zu Gute, da möglicher Ärger bereits im Vorfeld vermieden wird.

Unabhängige Energieagenturen beraten Privatpersonen, Kommunen und Unternehmen zu allen Fragen rund um die energetische Gebäudesanierung. Die Erstberatung ist kostenlos.

Unsere Kontaktdaten:
Energieagentur Landkreis Lörrach GmbH, Marktplatz 7, 79539 Lörrach,
Tel. 07621 161617-0,
Fax. 07621 161617-9 oder
E-Mail: info@energieagentur-loerrach-landkreis.de

Weiterführende Links:
Informationen zum Energieausweis finden Sie hier

Wie viel Bußgeld droht bei Verstößen gegen die EnEV 2014? Eine tabellarische Übersicht finden Sie hier

Mittwoch 29. April 2015

Pressemitteilung des Strategische Partner – Klimaschutz am Oberrhein e.V.

Ergebnisse Energiewende-Index 2015: Akzeptanz dynamischer als Effizienzmaßnahmen

Die Akzeptanz der Energiewende unter den Bürgerinnen und Bürgern der Region wächst schneller als ihre Bereitschaft, in Gebäudedämmung und moderne Heizungsanlagen zu investieren. Zu geringes Budget, Zeitmangel und fehlende Mitsprachemöglichkeiten werden als größte Einschränkungen genannt. Und: Obwohl die Kostenverteilung der Energiewende als ungerecht empfunden wird, herrscht eine überdurchschnittliche Bereitschaft, die Mehrkosten für die Energiewende grundsätzlich mitzutragen. So lässt sich das Stimmungsbild unter 2.200 Bürgerinnen und Bürgern zusammenfassen, die die Klimapartner Oberrhein im Rahmen des Energiewende-Index (EWI) befragt haben. Mit dem EWI haben die Klimapartner nun zum zweiten Mal nach 2013 das Meinungs- und Geschäftsklima rund um die Energiewende gemessen.

Den kompletten Pressetext finden Sie als PDF hier
oder unter:
http://www.klimaschutz-oberrhein.de/html/seiten/infopool;aktuelles;info_type,1$status,1$info_detail,60;127.html

Donnerstag 23. April 2015

Pressetext der Badischen Zeitung vom 23.04.2015

„Guter Einstieg in den EEA-Prozess”
Die Energie-Auftaktbilanz zeigt: Schopfheim hat schon viel getan.

SCHOPFHEIM (hö). Die Stadt steht zwar auf ihrem Weg hin zum Energiespar-Zertifikat European Energy Award (EEA) noch am Anfang – und ist doch schon recht weit. Den Originalpressetext finden Sie hier

Mittwoch 22. April 2015

Pressetext der Badischen Zeitung vom 22.04.2015

Wie viel Energie verbraucht mein Unternehmen ?
Neues EU-Gesetz für Betriebe.

LÖRRACH (mir). Unternehmen und Kommunen, die mehr als 250 Mitarbeiter beschäftigen, deren Jahresumsatz 50 Millionen Euro übersteigt oder deren Jahresbilanzsumme mehr als 43 Millionen Euro beträgt, müssen bis zum 5. Dezember einen sogenannten Energie-Audit machen.
Wenn Sie den ganzen Pressetext lesen möchten, klicken Sie bitte hier

Mittwoch 22. April 2015

Pressetext der Oberbadischen vom 21.04.2015

Kreis Lörrach Einsparpotenziale entdecken

Kreis Lörrach. Betriebe einer bestimmten Größenordnung haben bis zum 5. Dezember dieses Jahres Zeit, ein „Energieaudit“ durchzuführen, um so dem geänderten Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) Rechnung zu tragen. Darauf machten gestern Jan Münster, Geschäftsführer der Energieagentur Lörrach, Robin Grey, Geschäftsführer von Klima Partner Oberrhein, und Alexander Maas, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Südwest, aufmerksam.

Den Originalpressetext finden Sie hier

Mittwoch 01. April 2015

Presseinformation der Energieagentur zum Thema "höhere Fördersätze"

Ab sofort höhere Fördersätze fürs private Heizen mit Erneuerbaren Energien
Mehr Geld für Ökoheizungen
Auch Unternehmen profitieren jetzt vom Marktanreizprogramm

Jetzt lohnt es noch mehr, die alte Heizungsanlage auszutauschen. Denn die Fördersätze im Marktanreizprogramm des Bundes wurden mit dem 1. April angehoben. Wer erneuerbare Energien einsetzt, kann teilweise mit mehreren 1.000 Euro Zuschuss rechnen. Neben Hausbesitzern profitieren auch Unternehmen vom Geldsegen.

Die Heizkosten langfristig senken und unabhängig sein von schwankenden Rohöl-Preisen: Wer saniert und erneuerbaren Energien den Vortritt lässt, steht auf der sicheren Seite. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert die Investition in eine Wärmepumpe, eine Solarthermieanlage oder eine Holzpelletheizung. Die Höhe des Zuschusses ist gestuft und richtet sich nach Größe und Art der Anlage, den flankierenden Maßnahmen sowie der Art des Gebäudes. Sie ist mit diversen Boni kombinierbar. Eine Förderung bekommt neuerdings auch, wer sein bereits bestehendes Ökoheizsystem optimiert. Die Energieagenturen des Landes geben einen Überblick.

Thermische Solaranlagen
Mit mindestens 2.000 Euro fördert der Staat thermische Solaranlagen zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung. Solaranlagen, die lediglich Warmwasser liefern, sind wieder Bestandteil des Programms und mindestens 500 Euro „wert“. Für innovative Anlagen mit großer Kollektorfläche gibt es zwischen 75 und 200 Euro pro Quadratmeter. Das BAFA unterstützt zudem effiziente Anlagenkombinationen mit einem zusätzlichen Bonus von 500 Euro. Das ist etwa der Fall, wenn Hausbesitzer zusätzlich zu ihrer Solaranlage eine förderfähige Pelletheizung oder eine Wärmepumpe als Heizsystem installieren.

Holzheizungen
3.000 Euro gibt es künftig für neue Pelletheizungen; sind es Kessel mit Brennwertnutzung in bestehenden Gebäuden, erhöht sich der Betrag auf 4.500 Euro. Holzpelletkessel mit Pufferspeicher fördert das BAFA mit 3.500 Euro; wird dabei Brennwerttechnik eingesetzt, bekommt der Sanierer 5.250 Euro. Einen Bonus von 500 Euro sieht das Programm für eine Kombination mit einer Solarkollektoranlage oder einer effizienten Wärmepumpe sowie für den Anschluss an ein Wärmenetz vor.

Wärmepumpen
Je nach Art der Wärmepumpe unterstützt der Staat die Anschaffung mit 1.300 bis 4.500 Euro und zahlt einen Bonus von 500 Euro für die Kombination mit anderen modernen Heizsystemen und für Optimierungen.

Förderung für Unternehmen
Das neue Marktanreizprogramm unterstützt verstärkt Unternehmen. Auch Großunternehmen können ab sofort Anträge stellen. Kleinere und mittlere Betriebe erhalten über das KfW-Programm „Erneuerbare Energien – Premium“ zehn Prozent zusätzliche Förderung.

Jetzt ist die richtige Jahreszeit, um die Heizungsanlage zu erneuern. Energieagenturen wissen, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, um in den Genuss der BAFA-Förderung zu gelangen.

Die unabhängige Energieagentur Landkreis Lörrach GmbH hilft Interessierten bei der Antragstellung und berät neutral in allen Fragen rund um energetische Sanierung. Die Erstberatung ist kostenlos.

Kontaktdaten:
Energieagentur Landkreis Lörrach GmbH, Marktplatz 7, 79539 Lörrach,
Tel. 07621 161617-0,
Fax. 07621 161617-9 oder
E-Mail: info@energieagentur-loerrach-landkreis.de

Weiterführende Links
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA):
Marktanreizprogramm, nichtamtliche Lesefassung vom 11. März 2015

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http://www.zukunft-haus.info/ >> Presse >> Pressemitteilungen >> 01.04.2015

Dienstag 03. März 2015

Presseinformation der Energieagentur zum Thema: BAFA Fördersätze Vor-Ort-Beratung 2015

Ab März bis zu 1.600 Euro Förderung für Sanierungsplan
Jetzt höhere Zuschüsse für Energieberatung vor Ort
Antrag durch zertifizierten Berater / Komplettsanierung oder Einzelschritte möglich

Der Großteil der Energiekosten geht in Wohngebäuden auf das Konto von Heizung und Warmwasser. Wer die Energieeffizienz verbessern will, kann sich von einem Fachberater ein Sanierungskonzept erstellen lassen. Der Bund zahlt dafür jetzt bis zu 60 Prozent Zuschuss.

Oft ist der erste Schritt der schwierigste. Trotz gesunkener Brennstoffpreise sind die Kosten für Strom und Heizenergie noch immer beträchtlich. Doch viele Hausbesitzer scheuen sich vor einer Ursachendiagnose. Befürchten sie doch Ausgaben, die nicht zu bewältigen scheinen. Das beginnt schon mit der Fachberatung vor Ort. Die erhöhten Zuschüsse für die Vor-Ort-Beratung, die das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle – kurz BAFA – jetzt zahlt, sind deshalb Balsam für des Hausbesitzers Herz.

Wie funktioniert es?

Um finanzielle Unterstützung vom BAFA zu bekommen, muss der Eigentümer, Mieter oder Pächter einen zertifizierten Energieberater beauftragen. Dieser stellt den Förderantrag. Der Auftraggeber entscheidet, ob er ein komplettes Sanierungskonzept oder einen schrittweisen Sanierungsfahrplan haben möchte. Nach der Zusage kann es losgehen: Der Berater nimmt relevante Gebäudeteile wie Wände, Fenster, Dach und Kellerdecke in Augenschein und begutachtet auch die Heizungsanlage. Sind alle Daten erfasst, erstellt er einen Energieberatungsbericht mit konkreten Sanierungsvorschlägen und bespricht schließlich alles mit dem Auftraggeber.

Wie hoch ist der Zuschuss?

Die BAFA-Fördersumme mindert direkt die Rechnung des Energieberaters. Bis zu 60 Prozent der förderfähigen Beratungskosten werden erstattet; für Ein- und Zweifamilienhäuser liegt die Grenze bei 800 Euro, für Wohnhäuser mit drei und mehr Wohneinheiten bei 1.100 Euro. Lassen sich Wohnungseigentümergemeinschaften den Energieberatungsbericht zusätzlich in einer Versammlung erläutern, wird ein Honorar bis 500 Euro dafür zu 100 Prozent bezuschusst. Mit dem erhöhten BAFA-Zuschuss lohnt ein kritischer Blick auf den energetischen Zustand des Hauses jetzt erst recht. Dies ermuntert eventuell auch bislang zurückhaltende Eigentümer. Welche Maßnahmen dann tatsächlich in die Tat umgesetzt werden, entscheidet der Gebäudeeigentümer.

Gibt es Einschränkungen?

Den Förderantrag muss ein Energieberater stellen, der Auftraggeber selbst darf es nicht. Und dieser Energieberater muss über die notwendige fachliche Qualifizierung verfügen und unabhängig sein. Eine spezielle Expertenliste fürs ganze Bundesgebiet gibt es online. Für das Gebäude selbst muss vor dem 31. Januar 2002 der Bauantrag gestellt beziehungsweise eine Bauanzeige erstattet worden sein. Außerdem dürfen nicht mehr als 50 Prozent der Räume nachträglich an- oder umgebaut worden sein und mehr als die Hälfte der Fläche muss aktuell zum Wohnen genutzt werden.

Wer eine Entscheidungshilfe braucht, ist bei einer unabhängigen Energieagentur goldrichtig. Interessierte erhalten dort alle Informationen zu den Möglichkeiten energetischer Sanierung und Unterstützung bei der Expertensuche. Die Erstberatung ist kostenlos.

Kontaktdaten:
Energieagentur Landkreis Lörrach GmbH, Marktplatz 7, 79539 Lörrach,
Tel. 07621 161617-0,
Fax. 07621 161617-9 oder
E-Mail: info@energieagentur-loerrach-landkreis.de

Weiterführende Links

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA): FAQ zum Förderprogramm für Anträge ab dem 1. März 2015
http://www.bafa.de/bafa/de/energie/energiesparberatung/faq/index.html#sm127249506-anker

Energieeffizienz-Experten für Förderprogramme des Bundes:
https://www.energie-effizienz-experten.de/sie-sindbauherr/expertensuche/

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