Mittwoch 26. August 2015

Presseinformation der Energieagentur zum Thema EU-Energielabel

Zum 26. September für Neugeräte Pflicht:
EU-Energielabel bewertet jetzt Heizungen
Auch reine Warmwasserbereiter werden klassifiziert / Beratung vor Austausch empfehlenswert

Zum nebenstehenden Bild: Wie energieeffizient eine neue Heizungsanlage ist, lässt sich künftig vom EU-Energiesparlabel ablesen.

36 Prozent aller deutschen Heizungsanlagen sind älter als 20 Jahre und damit überreif für einen Austausch. Egal, ob der Kessel streikt oder Energiespargründe der Auslöser sind: Beim Neukauf sind Anlagen mit geringem Energieverbrauch die Favoriten. Besonders energieeffiziente Modelle können Hausbesitzer künftig auch mit Hilfe des EU-Energiesparlabels finden. Hier erfahren Sie, was sie bei der Suche beachten sollten.

Das bislang schon von Kühlschränken oder Fernsehern bekannte Etikett zeichnet ab 26. September auch Heizungsanlagen, Warmwasserboiler und kombinierte Geräte aus. Eine grobe Übersicht gibt die Farbskala von grün (sehr energieeffizient) bis rot (wenig energieeffizient). Nach Buchstaben eingeteilt entspricht G dem roten Bereich. Die höchste Effizienzklasse variiert je nach Produktgruppe zwischen A und A+++. Während bei reinen Warmwasserbereitern die Skala von G (wenig effizient) bis A (sehr effizient) reicht, können Heizungsanlagen auch die Klasse A++ erreichen. Die energieeffizientesten Verbundanlagen erhalten die Auszeichnung A+++.

Ziel der künftigen Klassifizierung ist, wenig effiziente Heizungsmodelle wie Niedertemperaturkessel vom Markt zu verdrängen und so die immer noch viel zu hohe CO2-Produktion zu senken deutlich. Denn 40 Prozent des Endenergieverbrauchs oder ein Drittel der CO2-Emissionen in Deutschland gehen aufs Konto der Wärmeerzeugung. Deutsche Heizungsanlagen sind laut einer Studie des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. im Schnitt 17,6 Jahre alt. Ein Drittel zählt mit mehr als 20 Lebensjahren zu den technischen Oldtimern.

Das Energieeffizienzlabel erfasst alle neuen Wärmepumpen, mit Gas oder Öl betriebene Brennwertkessel, Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und Warmwassergeräte. Nicht bewertet werden vorläufig Feststoff-Heizsysteme wie Pelletheizungen und solarbetriebene Heizungsanlagen. Die Klassen A+ und A++ sind ausschließlich Wärmepumpen und KWK-Anlagen vorbehalten, auch modernste Gas- oder Ölbrennwertkessel können maximal die Stufe A erreichen. Neben der Skala der Effizienzklassen enthält das Etikett eine Reihe weiterer Informationen für den Endkunden. Vermerkt sind Name, Modellkennung und Funktion des Produkts, der Geräuschpegel, die Wärmenennleistung sowie bei Verbundanlagen die etwaigen Zusatzoptionen.

Die Sache ist also nicht ganz so einfach, wie sich zunächst vermuten lässt. Hinzu kommt, dass man sich innerhalb einer Anlagenart zwar durchaus an den laut EU-Label besten Werten orientieren kann. Ein Vergleich verschiedener Heizsysteme anhand des Energielabels ist jedoch mit Vorsicht zu genießen: Die höchste Energieeffizienzklasse bedeutet nicht automatisch, dass die Anlage oder das Gerät für den vorliegenden Einsatzfall am besten geeignet ist. Auch über die Betriebskosten sagt die Einstufung nichts aus. Vor einem Heizungstausch ist daher eine fundierte, neutrale Fachberatung unbedingt empfehlenswert.

Wichtig ist, dass alle genannten Heizsysteme ab dem 26. September mit dem Energieeffizienzlabel ausgezeichnet sein müssen. Für die Effizienz gelten dann Mindestanforderungen. So müssen fossile Heizkessel und KWK-Anlagen mit einer Leistung bis 70 Kilowatt eine Mindesteffizienz von 86 Prozent besitzen. Für Elektro-Heizkessel liegt der Wert bei 30 Prozent.

Bei der unabhängigen Energieagentur Landkreis Lörrach GmbH erhalten Privatleute, Kommunen, Vereine und Unternehmen detaillierte Auskunft zu allen Themen rund um die energetische Gebäudesanierung. Die Erstberatung ist kostenlos.
Kontaktdaten:
Energieagentur Landkreis Lörrach GmbH
Marktplatz 7
79539 Lörrach
Tel.: 07621 161617-0
Fax: 07621 161617-9
E-Mail: info@energieagentur-loerrach-landkreis.de

Weiterführende Links

Studie des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) zum Heizungsmarkt
Umweltbundesamt: Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Energieverbrauchskennzeichnung der EU
Bundesverband Wärmepumpe e. V.: Das Wichtigste zur Energiekennzeichnung

Hier finden Sie eine Abbildung eines EU-Label Beispiels für ein EU-Energielabel für einen Warmwasserbereiter. Über die Bedeutung der Symbole und Werte klären Fachleute auf. (© Europäische Kommission)

Dienstag 28. Juli 2015

Presseinformation der Energieagentur zu erhöhten Fördersetzen der L-Bank zum 1. August 2015

Für energetische Sanierung jetzt bis zu 32 Prozent Tilgungszuschuss
Noch günstiger zum Effizienzhaus
L-Bank senkt zusätzlich die Zinsen / Fördergeld auch für Einzelmaßnahmen

Wer ein Haus besitzt oder kaufen will, das vor dem 1. Februar 2002 errichtet wurde, kann mit höherem Fördergeld für energetische Sanierung rechnen. Die baden-württembergische L-Bank stockt zum 1. August ihre Tilgungszuschüsse für Effizienzhäuser auf. Für welche Gebäude und Sanierungsschritte das Angebot gilt und wie hoch die Zuschüsse sind, erfahren Sie hier.

Das Förderdarlehen der L-Bank können aktuelle oder künftige Besitzer eines älteren Hauses oder einer Wohnung in Anspruch nehmen, die selbst darin wohnen oder es künftig tun. Aussicht auf finanzielle Unterstützung hat nicht nur, wer eine umfassende energetische Sanierung zum Effizienzhaus plant. Auch für einzelne Sanierungsschritte gibt es Zuschüsse:

Bei einer Komplettsanierung erhält Förderung, wer
• umfassend durch einen Fachbetrieb sanieren lässt,
• ein älteres Wohngebäude direkt nach einer Sanierung erwirbt oder
• eine Eigentumswohnung in einem gerade umgebauten Gebäude kauft.

Förderungswürdige einzelne Sanierungsmaßnahmen sind:
• die Wärmedämmung von Wänden, Geschossdecken und Dachflächen,
• der Austausch von Fenstern, Außentüren oder der Heizungsanlage oder
• die Erneuerung oder der Einbau einer Lüftungsanlage.

Wichtig ist, dass der Bauantrag für das Haus vor dem 1. Februar 2002 gestellt worden sein muss. Den Förderantrag bei der L-Bank muss vor Beginn der Arbeiten oder des Kaufes die jeweilige Hausbank stellen. Nach dem Umbau darf das Gebäude nicht mehr als drei Wohneinheiten beherbergen, sofern es keine Eigentumswohnungen sind.

Mit wie viel Fördergeld der Bauherr rechnen kann, steht in direktem Zusammenhang zum Einsparpotential nach dem Umbau: Der Besitzer oder die Besitzerin muss ein wenig mehr für den Klimaschutz tun, als es gesetzlich vorgeschrieben ist. Erreicht das Gebäude nach einer Komplettsanierung das höchste KfW-Effizienzhaus-Niveau 55, winkt ihm oder ihr dafür ein Tilgungszuschuss von 32,5 Prozent des Bruttodarlehensbetrags. Immerhin noch 13,5 Prozent gibt es, wenn das Effizienzhaus-Niveau 115 erreicht wird.

Die Konditionen für eine energetische Sanierung sind jetzt äußerst günstig. Aktuell liegt der effektive Jahresszins (Stand 24. Juli 2015) bei 0,75 Prozent. Für eine Effizienzhaus-Sanierung gibt es ein Darlehen zwischen 5.000 und maximal 75.000 Euro, für einzelne Umbauschritte sind es pro Wohneinheit 50.000 Euro. Eine Investition lohnt sich in jedem Fall, denn die Heizkosten in einem Effizienzhaus liegen in der Regel 60 bis 80 Prozent unter dem vorherigen Betrag. Und der Wohnwert steigt.

Die unabhängige Energieagentur Landkreis Lörrach GmbH berät Privatpersonen, Kommunen, Vereine und Unternehmen zu allen Themen rund um die energetische Gebäudesanierung und gibt Tipps zum Stromsparen. Die Erstberatung ist kostenlos.

Kontaktdaten:
Energieagentur Landkreis Lörrach GmbH
Marktplatz 7
79539 Lörrach
Tel.: 07621 161617-0
Fax: 07621 161617-9
E-Mail: info@energieagentur-loerrach-landkreis.de

Weiterführende Links

• Hier geht’s zur Homepage der L-Bank

• Alles zur Energieeinsparverordnung (EnEV) finden Sie hier:
http://enev-online.de/

Zur Sache:
L-Bank und KfW-Effizienzhaus
Was die KfW-Bank auf Bundesebene ist, ist die L-Bank für Baden-Württemberg. Das staatliche Kreditinstitut finanziert energetische Sanierungen privater Gebäude zu verbilligten Zinsen. Zudem zahlt sie Tilgungszuschüsse, wenn das sanierte Objekt analog zu den KfW-Richtlinien als KfW-Energieeffizienzhaus 55 bis 115 eingestuft wird. Die Ziffer bezeichnet in Prozent die Höhe des Energiebedarfs im Vergleich zu den Anforderungen der EnEV (Energieeinsparverordnung).

Donnerstag 23. Juli 2015

Presseinformation der Energieagentur Landkreis Lörrach zur Veranstaltung zum novellierten EWärmeG

Veranstaltung „Das novellierte EWärmeG Baden-Württemberg und der Sanierungsfahrplan“ am 23.07.15 im Sparkassenforum Lörrach

Am 23.07.2015 hat die Energieagentur Landkreis Lörrach GmbH in Zusammenarbeit mit der Energieagentur Schwarzwald-Hochrhein GmbH im Sparkassenforum, Haagener Str. 2, 79539 Lörrach, über das „novellierte EWärmeG Baden-Württemberg und den Sanierungsfahrplan“ informiert, das am 01. Juli 2015 in Kraft getreten ist.

Nach kurzer Begrüßung durch den Sparkassenvorstand, Herrn André Marker, übernahm Herr Jan Münster, Geschäftsführer der Energieagentur Landkreis Lörrach GmbH, die Moderation des Nachmittags. 30 Fachleute aus Handwerk und Gewerbe kamen, um durch die Vorträge von Frau Dr. Erika Höcker, Energieberaterin der Energieagentur Schwarzwald-Hochrhein, und Dr. Dietmar Kohler, Energieberater der Energieagentur Landkreis Lörrach GmbH, mehr über die Neuerungen im EWärmeG Baden-Württemberg zu erfahren.

Frau Dr. Höcker informierte umfassend über die Änderungen im EWärmeG, das ab dem 01.07.2015 in Kraft getreten ist und einen weiteren Schritt in Richtung Energiewende darstellt. Mit dem neuen EWärmeG ändern sich wesentliche Anforderungen im Rahmen der Sanierung von Wohn- und neu: Nichtwohngebäuden. Weitere Themen des Abends waren das System des „Punkte-Sammelns“ und der sogenannte „Sanierungsfahrplan“, den Herr Dr. Kohler vorstellte. Der Sanierungsfahrplan ist ein Instrument, das nach dem Inkrafttreten des novellierten EWärmeG eine wesentliche Rolle bei der Umsetzung von mehr Energieeffizienz spielen soll.

Die wesentlichen Änderungen im neuen EWärmeG Baden-Württemberg im Überblick:
Der Pflichtanteil an erneuerbaren Energien bei Heizung und Warmwasserbereitung erhöht sich von 10 auf 15 Prozent.
Das Gesetz gilt für alle Gebäude (jetzt auch Nichtwohngebäude), die vor dem 1. Januar 2009 errichtet wurden und bei denen eine Heizungserneuerung anfällt.
Der Pflichtanteil von 15 Prozent kann nun auch durch Kombination verschiedener Sanierungsmaßnahmen erreicht werden.
Neu ist auch, dass die kostengünstige Möglichkeit besteht, einen Teil der gesetzlichen Verpflichtung durch einen energetischen Sanierungsfahrplan zu erfüllen.
(Die Vollzugszuständigkeit verbleibt bei den unteren Baurechtsbehörden.)

Die Unterlagen zum Vortrag finden Sie hier

Weitere Auskünfte zum novellierten Gesetz EWärmeG Baden-Württemberg erteilen die

Energieagentur Schwarzwald-Hochrhein GmbH,
Frau Dr. Erika Höcker, Friedrichstr. 3a, 79761 Waldshut
und die
Energieagentur Landkreis Lörrach GmbH,
Herr Jan Münster, Marktplatz 7, 79539 Lörrach.

Dienstag 23. Juni 2015

Presseinformation der Energieagentur zum novellierten EWärmeG Baden-Württemberg

Ab 1. Juli auch für Nichtwohngebäude
Bei Heizungstausch gilt das neue EWärmeG
Pflichtanteil erneuerbarer Energie steigt / Sanierungsfahrplan wird Erfüllungsoption

Wer ab Juli 2015 seine Heizungsanlage austauscht, muss anschließend statt bislang zehn künftig 15 Prozent der Wärmeenergie aus regenerativen Quellen beziehen. Das gilt nun auch für alle Nichtwohngebäude. Die Anzahl der möglichen Erfüllungsoptionen hat sich dafür erhöht – ein Sanierungsfahrplan zählt dazu.

Was ist das EWärmeG?

Mit dem Erneuerbare-Wärme-Gesetz, kurz EWärmeG, treibt die baden-württembergische Landesregierung seit 2007 Jahren den Klimaschutz voran. Vor fünf Jahren ebnete es erneuerbaren Energien verstärkt den Weg: Hausbesitzer mussten seither nach einem Heizungswechsel zehn Prozent der Heizenergie aus nachhaltigen Quellen beziehen. Die Gesetzesnovelle erhöht diesen Anteil ab 1. Juli zwar um die Hälfte, die Quote ließ und lässt sich jedoch mit einer Vielzahl von Maßnahmen erfüllen – und diese Wahlmöglichkeiten sind jetzt noch zahlreicher und flexibler.

Was ist neu?

Nach einem Austausch des Heizkessels müssen künftig 15 statt bisher zehn Prozent der Heizenergie aus erneuerbaren Quellen stammen. Dazu zählen nach wie vor Solarwärme, Holz, Biogas, Bioöl, oder eine Wärmepumpe. Als eine anteilig anrechenbare Ersatzoption zählt neuerdings auch ein umfassender Sanierungsfahrplan. Ein Experte begutachtet dafür das Gebäude, schlägt Maßnahmen vor, die Energie einsparen und berechnet deren Wirtschaftlichkeit. Für Ein- bis Zweifamilienhäuser kostet ein solcher Sanierungsfahrplan rund 800 Euro, doch die sind gut angelegt. Denn das Dokument bringt Klarheit darüber, welche Sanierungsschritte im Gebäude in welcher Reihenfolge und mit welchem Kosten-/Nutzen-Verhältnis umgesetzt werden können.

Die Neufassung des Gesetzes lässt es zudem zu, die Erfüllungsoptionen vielfältiger zu kombinieren als bislang und erleichtert damit künftigen Sanierern die Arbeit. So gilt die Solarthermie nicht mehr als sogenannte „Ankertechnologie“, sondern alle zugelassenen Maßnahmensind gleichermaßen einsetzbar. Neu aufgenommen wurden neben dem Einsatz von Photovoltaik oder der Dach- und Fassadendämmung beispielsweise die Dämmung der Kellerdecke oder der Anschluss an ein Fernwärmenetz.

Welche Gebäude sind in der Pflicht?

Das Gesetz gilt für alle Wohn- und Nichtwohngebäude mit mindestens 50 Quadratmetern Fläche, die vor dem 1. Januar 2009 errichtet wurden. Die Vorschriften greifen nicht, wird ein Wohngebäude seltener als vier Monate im Jahr benutzt. Das baden-württembergische EWärmeG ist nicht zu verwechseln mit dem Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz (EEWärmeG) des Bundes, das für Neubauten gilt

Für den Gebäudebesitzer greift das Gesetz erst, wenn ein Austausch der Heizungsanlage ansteht. Es lohnt jedoch, sich rechtzeitig mit der Thematik zu befassen. Denn auch ohne Gesetzespflicht bringt die energetische Sanierung den Klimaschutz einen großen Schritt voran – und die Energiekosten auf einen niedrigen Stand.

Die unabhängigen Energieagenturen beantworten alle Fragen zur Novelle des EWärmeG. Sie beraten Privatpersonen, Kommunen und Unternehmen zudem zu Themen rund um die energetische Gebäudesanierung. Die Erstberatung ist kostenlos.

Kontakt:
Energieagentur Landkreis Lörrach GmbH, Marktplatz 7, 79539 Lörrach,
Tel. 07621 161617-0,
Fax. 07621 161617-9 oder
E-Mail: info@energieagentur-loerrach-landkreis.de

Weiterführende Links

Informationen des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württembergs zur Novelle des EWärmeG finden Sie hier

Montag 04. Mai 2015

Presseinformation der Energieagentur zum Thema: Energiedaten sind in Immobilienanzeigen Pflicht

Bußgelder drohen: Energiedaten sind in Immobilienanzeigen Pflicht
Schonfrist endete am 1. Mai
Eigentümer, Vermieter und Makler müssen Daten aus Energieausweis nennen

Bereits seit Mai 2014 müssen die Energiedaten des Hauses oder der Wohnung in Immobilienanzeigen erscheinen. Das schreibt die EnEV 2014 vor. Am 1. Mai dieses Jahres endete die Eingewöhnungsphase. Inserenten, die die Vorgabe nicht beachteten, müssten nun mit einem Bußgeld rechnen.

Wer sich auf Haus- oder Wohnungssuche befindet, will vor dem Kauf die Höhe der Heizkosten abschätzen können. Auskunft darüber gibt der Energieausweis, der für jede Immobilie, die veräußert oder vermietet wird, vorliegen muss. Bereits seit Mai letzten Jahres ist es laut Energieeinsparverordnung EnEV 2014 Pflicht, dass die im Dokument vermerkten Kenndaten des Gebäudes in jeder kommerziellen Immobilienanzeige erscheinen. Eigentümer, Makler oder Verwalter, die die geforderten Angaben unvollständig oder gar nicht machen, riskieren seit 1. Mai 2015 nun ein Bußgeld von bis zu 15.000 Euro.

Der Energieausweis ist obligatorisch für alle Wohnungen oder Häuser, die vermietet oder verkauft werden. Auch für Neubauten und sanierte Gebäude ist er vorgeschrieben. Die im Ausweis vermerkten Angaben müssen in Zeitungs- und Online-Inseraten erscheinen. Es sind: das Baujahr, die Art des Energieausweises (basierend auf dem tatsächlichen Heizenergieverbrauch oder auf dem errechneten Heizenergiebedarf), der Energieträger, der Endenergiebedarf und – seit Mai 2014 – auch die Energieeffizienzklasse.

Käufer und Mieter profitieren von diesen Informationen. Sie können damit den energetischen Zustand eines Gebäudes besser einschätzen und erleben bei den Nebenkosten in der Regel keine bösen Überraschungen mehr. Eine solche Transparenz kommt letztlich auch dem Gebäudeeigentümer zu Gute, da möglicher Ärger bereits im Vorfeld vermieden wird.

Unabhängige Energieagenturen beraten Privatpersonen, Kommunen und Unternehmen zu allen Fragen rund um die energetische Gebäudesanierung. Die Erstberatung ist kostenlos.

Unsere Kontaktdaten:
Energieagentur Landkreis Lörrach GmbH, Marktplatz 7, 79539 Lörrach,
Tel. 07621 161617-0,
Fax. 07621 161617-9 oder
E-Mail: info@energieagentur-loerrach-landkreis.de

Weiterführende Links:
Informationen zum Energieausweis finden Sie hier

Wie viel Bußgeld droht bei Verstößen gegen die EnEV 2014? Eine tabellarische Übersicht finden Sie hier

Mittwoch 29. April 2015

Pressemitteilung des Strategische Partner – Klimaschutz am Oberrhein e.V.

Ergebnisse Energiewende-Index 2015: Akzeptanz dynamischer als Effizienzmaßnahmen

Die Akzeptanz der Energiewende unter den Bürgerinnen und Bürgern der Region wächst schneller als ihre Bereitschaft, in Gebäudedämmung und moderne Heizungsanlagen zu investieren. Zu geringes Budget, Zeitmangel und fehlende Mitsprachemöglichkeiten werden als größte Einschränkungen genannt. Und: Obwohl die Kostenverteilung der Energiewende als ungerecht empfunden wird, herrscht eine überdurchschnittliche Bereitschaft, die Mehrkosten für die Energiewende grundsätzlich mitzutragen. So lässt sich das Stimmungsbild unter 2.200 Bürgerinnen und Bürgern zusammenfassen, die die Klimapartner Oberrhein im Rahmen des Energiewende-Index (EWI) befragt haben. Mit dem EWI haben die Klimapartner nun zum zweiten Mal nach 2013 das Meinungs- und Geschäftsklima rund um die Energiewende gemessen.

Den kompletten Pressetext finden Sie als PDF hier
oder unter:
http://www.klimaschutz-oberrhein.de/html/seiten/infopool;aktuelles;info_type,1$status,1$info_detail,60;127.html

Donnerstag 23. April 2015

Pressetext der Badischen Zeitung vom 23.04.2015

„Guter Einstieg in den EEA-Prozess”
Die Energie-Auftaktbilanz zeigt: Schopfheim hat schon viel getan.

SCHOPFHEIM (hö). Die Stadt steht zwar auf ihrem Weg hin zum Energiespar-Zertifikat European Energy Award (EEA) noch am Anfang – und ist doch schon recht weit. Den Originalpressetext finden Sie hier

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